Boddentour Februar 2008 – Tag 2 – der Angeltag

Erstellt am 24. November, 2011 von Alex

Im ersten Teil habe ich über die Ankuft und paar Einzelheiten zur der Anreise angesprochen. Im zweiten und dritten Teil geht`s um das sächliche-  das Angeln. Die Boddentour war die beste Erfahrung in meiner Angelkarriere, die ich mit Sicherheit wiederholen werde.

Sonntag 17.02.2008

Um 6 Uhr wachten wir am ersten Tag auf, wir haben sehr gut geschlafen aber für mich war die Nacht zu kurz. 6.30 Frühstück. 7.00 die Sachen angezogen und Kleinigkeiten vorbereitet. 7.30 gingen wir an den Hafen wie verabredet.

Wir trafen an dem Hafen die Angler die mit uns rausfahren wollten. Kurze Vorstellung und Gespräche über das Angeln blieben nicht aus.

Chris und ich auf dem BootIch im Anzug

chris und bernd

 

 

 

 

Bei diesem Köder mussten wir doch lachen da unsere Gummifische höchstens 23 cm waren und wir hielten diese für sehr groß. Unsere Guides kamen mit einem Auto um die Ecke. Nach einer kurzen Begrüßung lernten wir unseren Ersatzmann “Bernd” kennen.

Riesen Twister

Tankten das Boot und fuhren auf Bodden raus. Wir haben am Vorabend erfahren, dass es sehr schwer sein wird bei diesen Bedingungen, die auf uns zukommen werden, zu angeln. Das Wetter wird sich über die Nacht schlagartig ändern, hieß es.

Bei diesen Temperaturen ist es eigentlich unmöglich etwas zu fangen, nächste Probleme blieben nicht aus:

  • durch den Wind und durch den hohen Wellengang konnten wir viele, ich möchte sagen beinahe alle HotSpot`s nicht anfahren.

Das Boot sprang über die Wellen, es hat sich angefüllt als würde einem, einer ständig einen A****tritt verpassen. Von allen Seiten spritzte das Wasser, zum Glück hatte jeder einen Wasser- dichten Anzug angehabt. Draußen waren es gefüllte -7°C, und ein sehr starker Wind von 59km/h.

Mittags konnte unser Torsten seinen ersten Hecht von 100cm landen. Die Freude war Groß da wir wenigstens einen Fisch zusehen bekamen.

Hecht TorstenHecht von Torsten

 

 

 

 

 

 

Nach etwa einer Stunde bog sich die Rute wieder bei Torsten alle schauten ihm beim Drill zu und waren gespannt.

Torsten drilltHecht im DrillTorsten mit einem Hecht

 

 

 

 

 

Dabei kam ein 94cm, sehr gut ernährter Hecht zum Vorschein, der im Drill sehr stark war. Seine Rute hielt dem Druck stand, bei 500EU was will man da erwarten. Wir konnten unseren Tag als Schneider und ohne einen Biss beenden.

Wir mussten die Tour vorzeitig beenden, da sich das Wetter verschlimmert hatte, auf dem Rückweg waren die Wellen über ein Meter. Wir sind klitsch nass gewesen aber Hauptsache sicher am Hafen angekommen. Die Tour war um 17 Uhr beendet. In der Unterkunft angekommen hatten wir höllische Schmerzen und mussten uns für einpaar Stunden schlafen legen. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass es an dem fallenden Luftdruck lag.

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