Erstellt am 9. November, 2011 von Alex
Ich habe im Februar 2008 eine kleinere Tour gemacht. Chris und ich traten zu unserer ersten Boddentour an der Ostsee an. Es waren zwei aufregende Ang- eltage, die wir sehr genossen haben. Hier nun mein kurzer Angelbericht, über die Erfahrungen und Eindrücke die wir gemeinsam erlebt haben. Angefangen mit dem ersten Tag- Ankunft in Schaprode.
Samstag: 16.02.2008
Wir trafen uns mit Chris am 16.02.2008 um 5:30 in Jena. Nach einer Zigarette und einem kleinen Gespräch konnte die fahrt Richtung Bodden starten. Während der Fahrt hielten wir öfter an Raststätten und McDonald`s an. Nach etwa 6,5h kamen wir in Schaprode an.
Als erstes besuchten wir die Hafeneinfahrt und trafen vor Ort die ersten Angler: Nach einem kleinen Gespräch haben wir uns entschlossen die Wochenkarte gleich zu kaufen und an dem Hafen paar Würfe zu machen. Kostenpunkt 10Euro.
Bevor unsere Tour richtig beginnen konnte, schlugen wir ein wenig Zeit am Hafen tot. Danach erkundeten wir unsere Unterkunft. Diese lag direkt am Hafen. In der Unterkunft angekommen, wurden wir herzlich von der Besitzerin, die uns die Wohnung zeigte, empfangen.
Chris und ich packten die Sachen aus und riefen unseren Guide(Torsten) an. Torsten lud uns in die Stammkneipe der Angler ein. Dieser Pub ist der Auswärtungsort, wo vom Vortag die Fänge und die Plätze ausgewertet werden. Da wir noch vier Stunden über hatten, beschlossen wir die Stadt anzuschauen und den Treffpunkt zu Suchen.
Wir fuhren am Hafen vorbei und sahen paar Fischer, die gerade mit ihrem Kutter an den Hafen andockten. Ich schlug vor das wir uns die Fänge der Fischer angucken.
Wir fuhren durch Schaprode, durch die nur eine Hauptstraße führt und betrachteten das Dorf. Wir fragten die Einwohner nach dem Weg zur Stammkneipe. Dann passierte das unerwartete, Chris machte die Fensterscheibe, auf der Fahrerseite runter um nach dem Weg zu fragen.
Die Fensterscheibe blieb in der unteren Position stehen und konnte nicht mehr elektrisch bewegt werden. Wir riefen den ADAC. Dieser ist nach etwa zwei Stunden eingetroffen und deshalb hatten wir Zeit ein bisschen einzukaufen.
Mit der offenen Fensterscheibe fuhren wir einkaufen. Mützen und Kapuzen auf dem Kopf. Die nächste Einkaufsmöglichkeit war 20-30 Kilometer entfernt. Nach dem Einkauf suchten wir nach der Stammkneipe weiter und fanden diese problemlos. (Warum nicht gleich so?) Die Stimmung war nicht mehr so fröhlich wie zuvor. In der Unterkunft angekommen, informierten wir den Besitzer das demnächst der ADAC eintrifft.
Bei der Ankunft des ADAC schilderten wir das Problem und er beruhigte uns, da er an seinem Baugleichen Auto das gleiche Problem mehrmals hatte. Die ganze Verkleidung abgenommen, konnte er glücklicherweise das Problem “Fensterscheibe” beheben. Chris durfte nun nicht mehr auf der Fahrerseite einsteigen, da die Fensterscheibe runter krachen könnte beim zuschlagen der Tür. Der gelbe Engel war nicht gerade gesprächig und es war ersichtlich, das er froh war als er wieder die Heimreise antreten durfte. Bei diesen Temperaturen kann ich das echt nachvollziehen.
19 Uhr trafen wir in der Kneipe mit einer kleinen Verspätung ein. Wir wurden von Hr. Fuhrmann begrüßt und unserem Guide(Torsten) vorgestellt. Hr. Fuhrmann zeigte die Fänge von der Trolling- Tour auf Lachs. An diesem Samstag konnten die Angler aus Dänemark sehr schöne Lachse und Meerforellen fangen, diese waren zum Teil schon filetiert.
Ein Lachs lag auf dem Tisch, diesen schaute ich mir genau an, da ich noch nie so einen großen Lachs gesehen habe. Nicht nur die Größe hat mich beeindruckt, der Lachs an sich. Chris und ich waren beeindruckt von diesem Lachs und von der Meeresforelle.
Meeresforelle: 94cm
Lachs: 113cm und 104cm
Wir besprachen die Route, Treffpunkt und die Zeit wann wir uns am nächsten Morgen treffen würden. Um etwa 21 Uhr machten wir uns an die Kunstköder ran. Wir sortierten die Köder und bauten uns paar Stahlvorfächer und Angstdrillinge.
Es hat sich im nachinein herausgestellt, dass die ganze Arbeit umsonst war. Der Guide hatte so viele Kunstköder im Boot, dass wir unsere vorbereiteten Kunstköder kaum genutzt haben. Wir bereiteten alles für den Morgen vor und legten uns um 0:30 schlafen.








[...] ersten Teil habe ich über die Ankuft und paar Einzelheiten zur der Anreise angesprochen. Im zweiten und dritten Teil geht`s um das [...]
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